Auf gutes Zusammenleben

Was kann eine Klein­stadt für eine ge­lin­gen­de In­te­gra­ti­on aus­län­di­scher Mit­bür­ger tun? 2009 er­hielt ich von Jür­gen Roh­le­der, dem da­ma­li­gen Ko­or­di­na­tor für Bür­ger­li­ches En­ga­ge­ment der Stadt Rot­ten­burg, den Auf­trag, ein Ma­ga­zin zu die­sem The­ma re­dak­tio­nell zu betreuen.

Auf­hän­ger da­für wa­ren zwei In­te­gra­ti­ons­fo­ren, in de­nen Bür­ger und Ex­per­ten ver­schie­de­ne Pro­jek­te vor­stell­ten, Pro­ble­me dis­ku­tier­ten und neue Ideen ent­wi­ckel­ten. Es zeig­te sich aber auch, dass dem En­ga­ge­ment häu­fig fi­nan­zi­el­le Gren­zen ge­setzt sind.

Die The­men­re­cher­che zum Heft war eine span­nen­de und sehr um­fang­rei­che Auf­ga­be. In Ein­rich­tun­gen wie etwa dem In­ter­na­tio­na­len Frau­en­ca­fé oder dem Tür­kisch-Deut­schen Ver­ein lern­te ich Men­schen ken­nen, die selbst­ver­ständ­lich und eh­ren­amt­lich Orte für Be­geg­nung schaffen.

Ei­ner der wich­tigs­ten In­te­gra­ti­ons­fak­to­ren ist Sport: Un­ter den vie­len Bei­spie­len hat mir die Idee der Ball­sport­näch­te be­son­ders gut ge­fal­len. Ein wei­te­rer gro­ßer und sehr en­ga­gier­ter Netz­wer­ker in Sa­chen In­te­gra­ti­on ist die Po­li­zei (dar­an hät­te ich im Le­ben nicht gedacht).

Am Ende en­stand ein Ma­ga­zin, dass die er­staun­li­che Viel­falt des bür­ger­li­chen En­ga­ge­ments bunt, leicht und doch mit Tief­gang dokumentierte.

 

 

 

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